Grundlagen

Was gilt es beim Leben mit Pflanzen zu beachten. Welche Begriffe gibt es? Was ist richtig? Was ist falsch? Hier erfahren Sie es

Gießwasserqualität in der Raumbegrünung

Gießwasserqualität in der Raumbegrünung

© Dr. Heinz-Dieter Molitor

Untersuchungen aus der Forschungsanstalt Geisenheim

Raumbegrüner treffen in der Praxis bei den einzelnen Objekten sehr unterschiedliche Gießwasserqualitäten an. Zu einer guten fachlichen Praxis gehört es in jedem Einzelfall die Düngung darauf abzustimmen. Umso erstaunlicher ist, wenn sich bei Nachfragen nicht selten herausstellt, dass dem Betrieb die Wasserqualität nicht bekannt ist oder wenn doch, keine Beachtung findet.
Die Form des Nährstoffangebotes wird in diesen Fällen ausschließlich nach dem Pflegeintervall oder unter dem Kostenaspekt durchgeführt. Teilweise wird die Ermittlung der Kenndaten der Gießwasserqualität als zu aufwendig und teuer, deren Umsetzung im Einzelfall als zu kompliziert angesehen.

Hinzu kommt das Argument, dass die Auftraggeber eher bereit sind den Austausch von ausgefallenen Pflanzen, als eine fachgerechte Pflege zu bezahlen. Bei der Gießwasserqualität liegen somit Theorie und Praxis weit auseinander. Dass Begrünungen dadurch bedingt häufig schlecht aussehen, wird dabei ebenso in Kauf genommen, wie der dadurch unweigerlich verursachte Imageschaden.

Muss das wirklich so sein?

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Die Magnesium Versorgung von "Zierpflanzen"

© Dr. Harald Strauch

Vergessen Sie das Magnesium nicht!

Magnesium nimmt bei den Menschen, Tieren und auch den Pflanzen eine besondere Stellung ein. Ebenso sind Einzeller ohne Magnesium nicht lebensfähig. So befindet sich der größte Anteil des aufgenommenen Magnesiums beim Menschen im Skelett, einen weiteren nennenswerten Anteil finden wir in den Muskeln, im Blut und in zahlreichen Enzymen. Der Magnesiumbedarf des Menschen liegt bei etwa 250 bis 300 Milligramm am Tag.
Eine Abnahme des Gehaltes im Blut führt zu schweren Nervenstörungen. Aber auch der leidige "Hexenschuss" kann auf Magnesiummangel zurückzuführen sein. Als Zentralatom des Chlorophylls gehört das Magnesium zu den wichtigsten Mineralstoffen des Lebens.

In diesem Zusammenhang möchten wir uns die Schlüsselrolle von Magnesium in der pflanzlichen Ernährung einmal näher ansehen.

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Osterkaktus  oder Weihnachtskaktus?

Osterkaktus oder Weihnachtskaktus?

Woran erkenne ich den Unterschied?

Für viele Blumenfreunde sehen der Weihnachtskaktus und der Osterkaktus auf den ersten Blick gleich aus. Es gibt aber sehr gute Unterscheidungsmerkmale. Das sicherste Merkmal ist die Blüte. Beim Osterkaktus ist sie sternförmig und beim Weihnachtskaktus lippenförmig.
Beide Kakteenarten sind relativ leicht zu pflegen, auch in Hydrokultur

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Pflegefehler zeigen im Winter verstärkte Wirkung

Pflegefehler zeigen im Winter verstärkte Wirkung

In allen Kultursystemen - Erde - Hydrokultur - Kies

Gerade im Winterhalbjahr machen sich die meisten Pflegefehler verstärkt bemerkbar, weil sich da die Fehler summieren. Solange nur ein Faktor, der optimales Pflanzenwachstum garantiert, fehlt, kann es die Pflanze eine gewisse Zeit ohne große Schäden überleben. Treffen zwei Faktoren zusammen, so kann es eher zu Pflanzenschäden führen. Werden die Schäden nicht rechtzeitig erkannt und die Ursachen beseitigt, so führt das möglicherweise zu nicht mehr behebbaren Schäden, die den Pflanzentod besiegeln.

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Richtige Namen für Pflanzen

Richtige Namen für Pflanzen

Schreibfehler bei Pflanzennamen

Ein leidiges Thema ist immer wieder die richtige Anwendung von Pflanzennamen.
Wie soll nun ein Pflanzenfreund weitergehende Informationen über solche Pflanzen mit falschen Angaben finden?
Gibt der User in einer Datenbank einen falsch geschriebenen Pflanzennamen ein, so bekommt er selten ein Ergebnis. Selbst mit etwas Phantasie und anderer Schreibweise kommt man da oft nicht weiter. Nicht jeder Pflanzenfreund ist so geübt, um zu wissen, wie er die Suche anhand der Schreibweise verändern kann.

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Eine  Aktualisierung in der

Eine Aktualisierung in der "alten" Familie Liliaceae

© Dr. Joachim Keller - Quedlinburg

Die neueste jetzt allgemeiner akzeptierte Änderung bedeutet aber eine Vereinfachung. Sie betrifft die vormals in unzählige kleine Familien aufgefächerten "alten" Liliengewächse. In wenigstens einem Teil von ihnen scheint jetzt eine etwas dauerhaftere Lösung eingetreten zu sein, die sich bereits angedeutet hat und die ich deshalb auch schon ankündigte. Es betrifft den "Fall" 4 unserer Liste, der im Beitrag 9 näher erläutert worden ist. Bereits damals deutete sich an, dass die Angiosperm Phylogeny Group weitere Veränderungen ausgearbeitet hat, die aufgrund der neueren molekularen Untersuchungen notwendig werden. Dabei ist es nun offenbar gelungen, eine Vereinfachung zu erreichen.
Für uns Nutzer ist es deshalb zu begrüßen, dass aus vielen kleineren Familien drei große geworden sind. Nun hat sich auch die große Datenbank des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums GRIN diesen Veränderungen angeschlossen.

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Systematik der Pflanzen
© Dr. Joachim Keller - Quedlinburg

Systematik der Pflanzen

Zusammenfassung der Beiträge in eine Rubrik

In dieser Rubrik wird dem geneigten User eine Erklärung gegeben, warum die Pflanzennamen und die Einordnung der Pflanzen in ein System sich immer wieder ändern. Dies ist ja oft eine Ursache für Kritik und Missverständnisse. Dabei werden Grundbegriffe der Pflanzensystematik und der Taxonomie (der dazu notwendigen Methode die Systematik zu verwirklichen) erläutert.

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Ordnung und Übersicht im Pflanzenreich 
12. Teil
© Dr. Joachim Keller - Quedlinburg

Ordnung und Übersicht im Pflanzenreich
12. Teil

© Dr. Joachim Keller - Quedlinburg

Einiges über Pflanzennamen

Ein Hauptziel dieser Serie war es, Ihnen darzustellen, dass die vielen Änderungen in den Namen und Zuordnungen keineswegs willkürlich und gewissermaßen "aus Spaß" erfolgen, sondern die Folge ernsthafter und intensiver wissenschaftlicher Arbeit sind, und dass man solche Dinge durchaus sehr interessant finden kann.
Der Zirkel soll sich schließen mit einer kleinen Betrachtung über die Pflanzennamen selbst. Die Namensgebung hat, wie wir gesehen haben, wissenschaftliche Grundlagen und strenge Regeln. Aber die Inhalte selbst werden natürlich von vielen Aspekten bestimmt. Wenn ein Botaniker Namen vergibt, so möchte er zum einen die Pflanze charakterisieren. Es spielen aber zum anderen auch viele persönliche Dinge mit hinein. So hat es immer wieder Fälle gegeben, dass Pflanzen nach geliebten oder hoch geachteten Menschen benannt worden sind. Auch in der Bezeichnung "Calanthe" (schöne Blüte), "mirabilis" (die Wunderbare) oder "speciosa" (wohlgestaltet, schön) kommen Bewunderung und Begeisterung zum Ausdruck.

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